Washi: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 7. April 2009, 14:12 Uhr
Zur Herstellung japanischer Holzschnitte unverzichtbar ist das in Handarbeit hergestellte japanische Papier, washi genannt. Seine Besonderheit liegt in der Verwendung langfaserigen Pflanzenbasts und einer speziellen, auf Japan beschränkten Schöpftechnik, dem nagashi-zuki.
Im Gegensatz zum westlichen Holzschnitt, bei dem eine Schicht Ölfarbe auf die Oberfläche des Papiers aufgedruckt wird, dringt beim Handdruck eines japanischen Holzschnitts die Wasserfarbe tief ins Papier ein. Das sehr strapazierfähige und saugfähige japanische Papier ist in der Lage, die Farbe gleichmäßig aufzunehmen und den teilweise wiederholten Druckgängen standzuhalten, ohne sich zu verformen.
Washi wird oft an historischen japanischen Drachen verwendet.
Die folgenden Bilder wurden mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops von Stefan Zingrebe erstellt.
Die hohen Vergrösserungen zeigen deutlich eine natürlich Struktur der Fasern. Verblüffend, wie ähnlich das Tyvek dem Washi-Papier von der Struktur ist.