Zardoz
Beim Zardoz handelt es sich um eine formschöne Variante des Genki. Wie dieser zeichnet sich der Zardoz durch eine ausgesprochene Leichtwindtauglichkeit aus.
Geschichte
Der Zardoz wurde in den frühen 90ern von Michael Fuss aus Giesen entworfen und auf vielen regionalen Drachenfesten in Hessen geflogen.
Aufbau
Ähnlich dem Genki besteht der Drachen aus 3 dünnen senkrechten Stäben in den Basen der Kiele. Ein elastischer Querstab, der vorgespannt wird, verbindet die Seitenspitzen.
Flugverhalten
Der Drachen wurde erfolgreich in einem Windbereich ab 0,5 Bft geflogen, sein bevorzugter Flugbereich ist aber bei sehr leichten Winden. Er strebt einen sehr hohen Leinenwinkel an, und neigt leicht zum Überschießen. Diesem Verhalten kann mit angehängten Turbinen oder Windsäcken entgegen gewirkt werden. So erhält man einen Drachen für extreme Leichtwinde.
Technische Daten
| Spannweite | 300 cm |
| Standhöhe | 100 cm |
| Segelmaterial | Spinnakernylon |
| Gestänge | senkrecht: 4mm CFK
waagrecht: 6mm CFK |
| Windbereich | ab 0,5 Bft |
| Leinenstärke | 15 - 40 daN |
Bauplan
- Kein veröffentlichter Plan bekannt