Kategorie Diskussion:Poesie
Baustelle Gedicht und Liedsammlung
Drachesteije
vom Album Kasalla 1992
noch nicht editiert
Op da jroße Wiese Auf der großen Wiese hinger d`r Autobahn, hinter der Autobahn, do loßense Drache steije. da lassen sie Drachen steigen. Kumm, lor dir dat Spillche ens an. Komm, seh dir das Spiel mal an. Wä kütt wal am hühkste? Wer kommt wohl am höchsten? Wä hät de längste Schnor? Wer hat die längste Schnur?
Opsteech en Karriere: Aufstieg und Karriere: Zällt dat em Leeve nor? Zählt das im Leben nur?
Uns Drache huh am Himmel. Unsere Drachen hoch am Himmel. He unge du un ich. Hier unten du und ich. Jebunge un en Freiheit: Gebunden und in Freiheit: Su maach ich dich. So mag ich dich
Drache, die steije, Drachen die steigen, su huh et jeit. so hoch es geht. Bes en d`r Himmel - Bis in den Himmel - nor wenn d`r Wind jot steit. nur wenn der Wind gut steht
Mänchmol sin do zwei, Manchmal sind da zwei, die halde sich för kloch. die halten sich für klug. Se binge ehr Drache zesamme Die binden ihre Drachen zusammen un hoffe op ne jode Floch. und hoffen auf einen guten Flug.
Doch et jitt och Flaute, Doch es gibt auch Flaute, un de Winde ston nit jot. und die Winde wehen nicht gut. Ehr Drache, zesammejebunge, Ihre Drachen, zusammengebunden, lande beids en d`r Sot. landen beide im Dreck.
Uns Drache huh am Himmel. Unsere Drachen hoch am Himmel. He unge du un ich. Hier unten du und ich. Jebunge un en Freiheit: Gebunden und in Freiheit: Su maach ich dich. So mag ich dich
Drache, die steije, Drachen die steigen, su huh et jeit. so hoch es geht. Bes en d`r Himmel - Bis in den Himmel - nor wenn d`r Wind jot steit. nur wenn der Wind gut steht
Drachen sollen fliegen
von http.//pur.de
von der CD Live von 1992
noch nicht editiert
Lange her, daß mich was so fieberhaft packt. Ich streife die gewohnte Haut ab und fühl´ mich wieder nackt. Wollte doch nur kosten, aber hat so gut geschmeckt. Bin abgehoben, losgeflogen, hab´ gar nichts mehr gescheckt.
Bahn frei, es ist nie zu spät. Ich bin viel zu jung. He du, geh´ aus dem Weg, bin nicht mehr allzu jung.
Das oben war bald innen und das unten war bald kalt. Alles gab es zu gewinnen, doch dafür gab´s kein Halt. Ich flog aus stumpfen Zonen, ohne Lücken im Gesetz, in herzliche Regionen, ohne Auffangnetz.
Doch du gibst mich nicht frei, zerrst an meinem Herz. Und du ziehst an dem Seil, das uns verbunden läßt.
Laß mich endlich fliegen, kapp die Nabelschnur. Denn Drachen sollen fliegen ohne feste Spur.
Die Luft ist süß und streichelt die schlimmsten Schmerzen weg. Ein Blick in deinen Spiegel zeigt, ich brauche kein Versteck.
Bahn frei, was sein muß muß sein. Lenken kann ich´s nicht. Hey du, ich muß da durch, bevor zu viel zerbricht.
Laß mich los.
Laß mich endlich fliegen, kapp die Nabelschnur. Denn Drachen sollen fliegen ohne feste Spur.
Text & Musik: Hartmut Engler / Ingo Reidl
Drachenlied im Drachenforum
http://www.drachenforum.net/forum/showthread.php?id=35560
noch'n thread aus'm forum
http://www.drachenforum.net/forum/showthread.php?id=5002