Patentschrift Nr. 103536

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Patentamt
Österreichisches Patentamt
ausgegeben am
10. Juni 1926
angemeldet am
6. September 1924
beginnt am
15. Jänner 1926
Patentinhaber
Josef Helbok in Hoechst (Vorarlberg)

Zusammenklappbarer Pfeildrachen

Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Pfeildrachen mit um einen Längsstab sternförmig verteilten dreieckigen Drachenflächen, die durch um den Längsstab schwenkbare Spreizstäbe ausgespannt sind. Von diesen unterscheidet sich der zusammenlegbare Pfeildrachen nach vorliegender Erfindung dadurch, dass einer der Spreizstäbe mit dem Längsstab fest verbunden ist und die Drachenflächen am Rande durch Seitenstäbe versteift sind, die am Längsstab schwenkbar angelenkt sind, um den Drachen annähernd in die vom festen Spreizstab und dem Längsstabe gebildete Ebene zusammenklappen zu können. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Rückansicht veranschaulicht.

Das Gerippe des Pfeildrachens besteht aus einem Längsstab a, an dem mittels Scharnieren 6 Seitenstäbe c angeordnet sind. Das hintere Ende dieser Seitenstäbe ist mittels lösbarer Schlaufen / mit Spreizstäben d, e verbunden, von denen der Spreizstab d seitlich am Längsstab a starr befestigt, wogegen der Spreizstab e am Ende des Längsstabes, z. B. mittels einer Schraube m, drehbar angeordnet ist. Um den Pfeildrachen zusammenzuklappen, wird der Spreizstab e um seine Befestigungsstelle in die Richtung des Spreizstabes d verschwenkt, welcher Verschwenkung die mit dem Spreizstabe e verbundenen Seitenstäbe e samt der Bespannung n folgen.

Zur Verspannung in der Gebrauchsstellung wird eine Spannschnur g in mehreren Windungen h von einem Seitenstabe c zum nächsten geführt und sodann verknüpft. Für das Kreisschwingen des Pfeildrachens vor dem Schleudern ist eine Schnur i als Handhabe vorgesehen. Ferner ist die Drachenspitze in bekannter Weise mit einem in einer Hülse l gefassten Puffer h versehen.

An Stelle der dargestellten kreuzförmigen Ausführungsform kann die Zahl der Drachenflächen und demnach der Seitenstäbe eine andere sein. Dementsprechend werden sich mehrere in eine gemeinsame Richtung verschwenkbare Spreizstäbe e ergeben.

Patent-Anspruch

Zusammenklappbarer Pfeildrachen mit um einen Längsstab sternförmig verteilten und durch um diesen schwenkbare Spreizstäbe ausgespannten dreieckigen Drachenflächen, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Spreizstäbe (d, e) mit dem Längsstab '(a) fest verbunden ist und die Drachenflächen (n) am Rande durch Seitenstäbe (c) versteift sind, die zwecks Zusammenklappens des Drachens annähernd in die vom festen Spreizstab (d) und Längsstab gebildete Ebene an letzterem schwenkbar angelenkt sind.

Faksimile