Pfaff - Einstellanleitung - Transport-Einrichtung: Unterschied zwischen den Versionen
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==Einstellung des Kupplungsstückes für den Schiebeexzenter== | ==Einstellung des Kupplungsstückes für den Schiebeexzenter== | ||
[[Bild:Bild:Pfaff-Einstellanleitung-21.png|framed|right|Abb. 21]] | |||
Die Transporteinrichtung hat eine Umschaltkupplung, die es ermöglicht , den Schiebeexzenter für das Rückwärtsnähen um 180° umzuschalten . Hierdurch hat der Rückwärtsstich die gleiche Stichlänge wie der Vorwärtsstich. | |||
Regel: | |||
In der Schaltstellung für den Vorwärtsstich muss das Kupplungsstück 24, Abb. 21, soweit links stehen, dass die auf der Antriebswelle 7 befestigte Anschlagfeder vollständig bis ans Ende des Mitnehmerschlitzes im Kupplungsstück eingerastet hat . Die Führungsgabel 26 der Leitschiene 6 darf aber nicht mit Federdruck gegen die Führung des Kupplungsstückes 24 anliegen. | |||
Überprüfung: | |||
Die Rückwärtstaste aus Ihrer rechten Stellung nach oben und wieder zurück schalten. Dabei das Handrad drehen und die Funktion des Kupplungstückes überprüfen. | |||
Einstellung«: | |||
Die Rückwärtstaste nach rechts in Normalstellung schalten. Der Einstellhebel 6, Abb. 33 darf jetzt den großen Winkelhebel 7 nicht vom Schaltstück der Rückwärtstaste abheben. Ist das der Fall, dann die SechskantSchraube 5 lösen. Den links des Schiebexzenters 32, Abb. 21, sitzenden Stellring 37 lösen und mit dem Schiebeexzenter etwa 2 mm nach links schieben. Die beiden Schrauben 17 an der Leitschiene 6 lösen. Die Schrauben 35 und 23 an den Bolzen der Koppel und der Stellkurbel ebenfalls lösen. Das Kupplungsstück 24 drehen und gleichzeitig nach links schieben, bis die Anschlagfeder eindeutig im Mitnehmerschlitz des Kupplungstückes eingerastet hat und am Ende des Schlitzes anstößt. Das Einstellstück 16 leicht nach links gegen den großen Winkelhebel 15 drücken. Dann die beiden Schrauben 17 fest anziehen. Die Leitschiene 6 mit der Führungsgabel federt dann geringfügig zurück und entlastet die Führungsnute des Kupplungstückes vom Federdruck. | |||
Kontrolle: | |||
Durch Schalten der Rückwärtstaste und Drehen des Handrades kann das Umschalten und Einrasten des Kupplungstückes überprüft werden. | |||
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==Axialeinstellung des Schiebeexzenters== | ==Axialeinstellung des Schiebeexzenters== | ||
Version vom 20. November 2007, 22:56 Uhr
Einstellung des Transporteurs in seitlicher Richtung





Regel:
Die Bewegung des Transporteurs muss genau in der Mitte des Stichplatten-Ausschnittes erfolgen. Der Abstand der Transporteurzähne zum Stichplatten-Ausschnitt muss nach rechts und links gleich groß sein (siehe Abb. 16).
Überprüfung:
Die Stellung des Transporteurs durch Sichtkontrolle feststellen.
Einstellung:
Ist der Transporteur verkantet oder parallel versetzt (siehe Abb. 18a u. 18b), so löse man nach Abnehmen der Stichplatte die beiden Transporteur-Befestigungsschrauben 2, Abb. 18c, und bringe den Transporteur in die richtige Stellung.
Ist der Transporteur sehr stark parallel versetzt , so löse man die beiden Befestigungsschrauben 1 und 13, Abb, 18d, der Greifer-Antriebswellenbüchsen. Hierzu ist bei Maschinen mit Grundplatte der Grundplatten-Deckel und bei den Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel zu entfernen. Die lange Greifer-Antriebswelle 7 ist nun kpl. mit ihren beiden Büchsen 2 und 11 und der Transporteur-Schiebewelle 9 soweit seitlich zu schieben, bis der Transporteur zu beiden Seiten des Stichplatten-Ausschnittes gleichen Abstand hat. Die beiden Befestigungsschrauben 1 und 13 wieder fest anziehen. Dabei beachten, dass die Transporteur-Schiebewelle 9 kein axiales Spiel hat oder geklemmt wird.
Hinweis:
Der Abstand des Greifers zur Nadel kann sich durch diese Einstellung geändert haben.
Kontrolle:
Der Transporteur muss genau in der Mitte des Stichplatten-Ausschnittes stehen (siehe Abb. 18).
Parallelstellung des Transporteurs zur Stichplatte


(alte Ausführung)
Regel:
Die Transporteurzähne müssen in höchster Arbeitsstellung parallel zur Stichplatten-Oberfläche stehen (Siehe Abb. 19).
Überprüfung:
Den Transporteur in die höchste Arbeitsstellung bringen und die größte Stichlänge einstellen . Die Brückenlehre Nr. 63-112 120-08 (mit ihrer Aussparung nach oben) auf den Transporteur legen. Jetzt kann man sehen, ob der Transporteur parallel zur Stichplatte steht.
Einstellung:
Stimmt die Parallelität nicht , so muss bei Grundplatten-Maschinen der Grundplatten-Deckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel abgenommen werden. Die Sechskantschraube 34 Abb. 19a (7 mm Schlüsselweite) lösen und die Lenkerachse 38 soweit nach oben oder unten schieben, bis der Transporteur genau parallel steht . Die Sechskantschraube 34 leicht anziehen. Die kleine Befesti- gungsschraube im Schublenker lösen. Die Lenkerachse 36 wird hier - durch von eventuellem Schwergang befreit . Die kleine Schraube fest - ziehen. Der Stoffschieberträger darf jetzt kein Spiel haben.
Kontrolle:
Die Brückenlehre auf den Transporteur legen und die Parallelität durch eine Sichtkontrolle überprüfen. Die Sechskantschraube 34 muss - wenn alles stimmt - gut angezogen werden. Den leichten Gang der Teile nochmals kontrollieren.
Parallelstellung des Transporteurs zur Stichplatte (neue Ausführung)


(neue Ausfuhrung)
Regel:
Die Transporteurzähne müssen in höchster Arbeitsstellung parallel zur Stichplatten-Oberfläche stehen (s . Abb. 19b).
Überprüfung:
Die größte Stichlänge einstellen und den Transporteur in die höchste Arbeitsstellung bringen. Die Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 (mit ihrer Aussparung nach oben) auf den Transporteur legen. Jetzt kann man sehen, ob der Transporteur parallel zur Stichplatte steht (s.Abb. 19 b ).
Einstellung:
Stimmt die Parallelität nicht, so muss bei Grundplatten-Maschinen der Grundplatten-Deckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel abgenommen werden. Die Sechskantschraube 34, Abb. 19c, (8 mm Schlüsselweite) lösen und das Führungsstück 38 soweit nach oben oder unten schieben, bis der Transporteur genau parallel steht.
Die Sechskantschraube 34 anziehen.
Die Schraube 35 lösen und den Sicherungsring am Bolzen 36 entfernen. Den Bolzen 36 ausbauen. Die Schraube 12 lösen und den Bolzen 14 ausbauen.
Die kleine Befestigungsschraube 41 im Stoffschieberträger 40 lösen und die Zugfeder unter dem Transporteur aushängen. Nun die Transporteur-Schiebewelle 9 solange hin und her bewegen, bis sie sich spielend leicht bewegt.
Die Schraube 41 im Stoffschieberträger 40 anziehen und den leichten Gang aller Teile nochmals überprüfen. Der Stoffschieberträger 40 darf jetzt am Sicherungsring der kleinen Schublenkerachse 39 kein Spiel haben.
Den Bolzen 14 einbauen, die Schraube 12 anziehen. Den leichten Gang der gesamten Ober- und Untertransport-Einrichtung prüfen, da sonst bei Schwergang die Stichlänge beim Vor- und Rückwärtstransport der KnopfLochraupen unterschiedlich lang wird.
Den Bolzen 36 mit dem Sicherungsring einbauen, die Stichstellergelenke dichtstellen und die Schraube 35 anziehen.
Kontrolle:
Die Brückenlehre auf den Transporteur legen und die Parallelität durch eine Sichtkontrolle überprüfen. Alle Schrauben nochmals anziehen und das einwandfreie Umschalten der Stichstellergelenke kontrollieren.
Transporteurhöhe


Regel:
Die Spitzen der Transporteurzähne sollen in ihrer höchsten Arbeitsstellung 0,9 mm über die Stichplatte hinausragen.
Überprüfung:
Die Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 mit ihrer 1,0 mm Aussparung über den Transporteur auf die Stichplatte legen. Den Transporteur bei größter Stichlänge in seine höchste Arbeitsstellun g bringen (siehe Abb. 20).
Einstellung:
Für eine Neueinstellung oder Korrektur die Stichplatte abnehmen. Bei Maschinen mit Grundplatte ist außerdem der Stichplattenträger abzuschrauben. Rechts neben dem Transporteur im Stoffschieberträger, befindet sich die Einstellschraube 3 Abb. 20a. Durch geringfügiges Drehen der Einstellschraube 3 im Uhrzeigersinn, kommt der Transporteur höher und durch entgegengesetztes Drehen tiefer aus der Stichplatte heraus.
Nach erfolgter Einstellung verbleibt die Einstellschraube 3 in dieser Stellung. Sie wird durch einen Klemmring in dieser Stellung gehalten.
Kontrolle:
Zur Kontrolle wird die Stichplatte wieder aufgesetzt und der Transporteur in seine höchste Arbeitsstellung gebracht. Die Transporteurzähne müssen nun zur Unterseite der ausgesparten Brückenlehre einen geringen Abstand von 0,1 mm haben (siehe Abb. 20).
Einstellung des Kupplungsstückes für den Schiebeexzenter
Die Transporteinrichtung hat eine Umschaltkupplung, die es ermöglicht , den Schiebeexzenter für das Rückwärtsnähen um 180° umzuschalten . Hierdurch hat der Rückwärtsstich die gleiche Stichlänge wie der Vorwärtsstich.
Regel:
In der Schaltstellung für den Vorwärtsstich muss das Kupplungsstück 24, Abb. 21, soweit links stehen, dass die auf der Antriebswelle 7 befestigte Anschlagfeder vollständig bis ans Ende des Mitnehmerschlitzes im Kupplungsstück eingerastet hat . Die Führungsgabel 26 der Leitschiene 6 darf aber nicht mit Federdruck gegen die Führung des Kupplungsstückes 24 anliegen.
Überprüfung:
Die Rückwärtstaste aus Ihrer rechten Stellung nach oben und wieder zurück schalten. Dabei das Handrad drehen und die Funktion des Kupplungstückes überprüfen.
Einstellung«:
Die Rückwärtstaste nach rechts in Normalstellung schalten. Der Einstellhebel 6, Abb. 33 darf jetzt den großen Winkelhebel 7 nicht vom Schaltstück der Rückwärtstaste abheben. Ist das der Fall, dann die SechskantSchraube 5 lösen. Den links des Schiebexzenters 32, Abb. 21, sitzenden Stellring 37 lösen und mit dem Schiebeexzenter etwa 2 mm nach links schieben. Die beiden Schrauben 17 an der Leitschiene 6 lösen. Die Schrauben 35 und 23 an den Bolzen der Koppel und der Stellkurbel ebenfalls lösen. Das Kupplungsstück 24 drehen und gleichzeitig nach links schieben, bis die Anschlagfeder eindeutig im Mitnehmerschlitz des Kupplungstückes eingerastet hat und am Ende des Schlitzes anstößt. Das Einstellstück 16 leicht nach links gegen den großen Winkelhebel 15 drücken. Dann die beiden Schrauben 17 fest anziehen. Die Leitschiene 6 mit der Führungsgabel federt dann geringfügig zurück und entlastet die Führungsnute des Kupplungstückes vom Federdruck.
Kontrolle:
Durch Schalten der Rückwärtstaste und Drehen des Handrades kann das Umschalten und Einrasten des Kupplungstückes überprüft werden.
Axialeinstellung des Schiebeexzenters
Axialeinstellung des Gelenkstichstellers
Nullpunkteinstellung des Stichlängen-Stichstellers
Zeitliche Einstellung der Schiebebewegung des Ober- und Untertransportes
Einstellung der Transporteur-Versenkeinrichtung
Stoffdrückerstangen-Höhe
Neue Stoffdrückerstangenhöhe für Maschinen mit Obertransport ab Maschinen Nr . 29 311 283
Einstellung des Nähfußdruckes
Seitliche Stellung des Obertransportfußes zum Nähfuß
Einstellung des Obertransportfußes in Nährichtung
Einstellung der Höhe des Obertransportfußes
Einstellung der Höhe des Obertransportfußes ab Maschinen Nr . 29 311 283
Vibratoreinstellung
Einstellung der Vor- und Rückwärtsstich-Umschaltung der Knopfloch-Einrichtung
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