Schlittendrachen: Unterschied zwischen den Versionen

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Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass andere Quellen [[Ed Grauel]] (der die Öffnungen erstmals trapezförmig ausführte) oder auch den schwedischen Drachenbauer [[Olle Nessle]] für bestimmte Weiterentwicklungen des Allison Modells verantwortlich nennen.
Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass andere Quellen [[Ed Grauel]] (der die Öffnungen erstmals trapezförmig ausführte) oder auch den schwedischen Drachenbauer [[Olle Nessle]] für bestimmte Weiterentwicklungen des Allison Modells verantwortlich nennen.


In den 1960er Jahren konstruierte [[Harry Sauls]], der Konstrukteur des [[Sauls Naval Barrage Kite|Naval Barrage Kite]] ebenfalls einen eigenen Schlittendrachen, den [[American Sportsman Kite]].
In den 1960er Jahren konstruierte [[Harry Sauls]], der Konstrukteur des [[Sauls Naval Barrage Kite|Naval Barrage Kite]], ebenfalls einen eigenen Schlittendrachen, den [[American Sportsman Kite]].


==Schlittendrachen fliegen==
==Schlittendrachen fliegen==

Version vom 12. Juni 2009, 00:00 Uhr

Schlittendrachen bzw. Sled-Kites, bezeichnet eine Drachenbauform, die als Zugdrachen für Schlitten (Englisch: Sled) konzipiert wurde.

Geschichte der Schlittendrachen

Der erste Stauluft-Schlittendrachen wurde in den 1950er Jahren vom Amerikaner William Allison in Dayton, Ohio entworfen. William Allison nannte den Drachen damals Polymorphic Kite, was andeuten sollte, dass dieser Drachen seine Form mit dem Wind ändern könnte.

Der Original William Allison Sled verjüngt sich nach hinten. Ein einfaches Design besteht aus zwei Stringern (Englisch: longerons) und einem beidseitigen Zügel (Englisch: two-legged bridle). Die beiden Seiten, an denen der Zügel befestigt ist, funktionieren als Kiel, aber dennoch wird zur Stabilisierung u.U. ein Dracheschweif (oder Schlitze bzw. Öffnungen am hinteren Teil des Drachensegels) benötigt.

Die Weiterentwicklung des William Allison Drachens mit parallelen Schlitzen bzw. Öffnungen aus dem Jahr 1964 stammt von Frank Scott, der den Drachen aufgrund seiner Flexibilität und des guten Flugverhaltens ursprünglich Flexible Flyer nennen wollte. Da aber dieser Name jedoch bereits von einer Firma verwendet wurde, die den sogenannte Flexible Flyer Snow Sleds herstellte, entschied sich Scott den Drachen Sled Kite zu nennen. Seither werden diese Drachen Sleds genannt und laut Garry Engvall's Kite Site [1] gibt es seither fast so viele verschiedene Sled Typen, wie es Menschen gibt, die solche gebaut haben!

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass andere Quellen Ed Grauel (der die Öffnungen erstmals trapezförmig ausführte) oder auch den schwedischen Drachenbauer Olle Nessle für bestimmte Weiterentwicklungen des Allison Modells verantwortlich nennen.

In den 1960er Jahren konstruierte Harry Sauls, der Konstrukteur des Naval Barrage Kite, ebenfalls einen eigenen Schlittendrachen, den American Sportsman Kite.

Schlittendrachen fliegen

Schlittendrachen entwickeln, abhängig von ihrer Baugröße und den herrschenden Windverhältnissen, erhebliche Zugkräfte. Kleine Modelle wie die Minisleds oder der Power Sled von Premier Kites oder wie der Sleddy von InVento-HQ mit ca. 75cm Spannweite sind als Kinderdrachen geeignet.

Ab ca. 1,7 Meter Spannweite nennt Premier Kites seine Schlittendrachen Power Sleds ab ca. 2,4 Meter Large Power Sleds, und für Modelle wie den Jumbo Power Sled mit 3 Meter Spannweite oder den InVento-HQ Mega-Sled 9.0 empfiehlt der Kite 'n' Art Kunstdrachenverlag richtigerweise den Einsatz von Bodenanker und Handschuhen.

Schlittendrachen im Einsatz

Jumbo Power Sled

Ähnlichkeiten

Stauluft-Schlittendrachen haben gewisse Ähnlichkeit mit Flowform Lifterdrachen oder dem Nasa Wing von InVento-HQ.

InVento-HQ Nasa-Wing

Bauanleitungen

Der Bau eines Schlittendrachens soll relativ einfach sein und wird z.T. mit dem Attribut "kinderleicht" umschrieben, die Schwierigkeiten liegen allerdings, wie so oft, im Detail. Eine Auswahl von Bauanleitungen findet man hier:

Bauanleitung für Kinder SLED

Modellvarianten

Quellen