Diskussion:Drachen - das Spiel mit dem Wind: Unterschied zwischen den Versionen

Aus DraWi
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(33 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Drachen - Das Spiel mit dem Wind
Hi Uwe.
 
Macht es nicht Sinn diese Seite zu löschen, das spart doch einiges an Platz in der DB. --[[Benutzer:Silversurfer|Silversurfer]] 09:58, 15. Sep. 2008 (CEST)
oder
:ich war schlicht zu faul. Und die DB machts nur minimal dicker :-) --[[Benutzer:WikiSysop|Uwe]] 20:52, 15. Sep. 2008 (CEST)
 
Das Drachen-ABC
 
Das Handbuch überhaupt zum Thema "Wie schaffe ich es, daß er oben bleibt?" von den Experten Jens Baxmeier und Gerhard Nowak
 
==Vorwort==
Das Steigenlassen von Drachen hat sich in den letzten Jahren zu einer eigenen Kultur entwickelt. Täglich stehen hunderte von Drachenfliegern auf der Wiese, um den Versuch zu wagen, ein Objekt aus Stäben und Stoffen an einer Leine in den Himmel zu ziehen. Dieses Buch zeigt diese Welt und fuhrt Sie mit einem ausführlichen Stichwortverzeichnis in die Szene ein.
 
==Stichwortverzeichnis==
;Abkupfern
:Die Kunst einen völlig neuen und einzigartigen Drachen zu bauen, obwohl ein anderer das gleiche Modell schon früher hatte. Wichtig ist es, dass man den schöneren Namen gewählt hat und standhaft behauptet, daß man den Drachen zuerst hatte.
 
[[Bild:Drachen-AbC Abstandhalter.jpg|right]]
;Abstandshalter
:Gerät, dass aufgrund der großen Beliebtheit des Drachensports und dem daraus folgenden Gedränge bei Drachenfesten entstanden ist. Wird zur Sicherung des Flugbereichs eingesetzt (Siehe dort). Leider wirken sich Abstandshalter negativ auf die Kommunikation aus.
<br clear="all" />
 
[[Bild:Drachen-ABC Anfänger.gif|right]]
;Anfänger
:Person, die erst seit kurzen in die Drachenszene eingetreten ist. Erkennbar sind Anfänger an ihren leuchtenden Augen und den in ihrem Wortschatz dominierenden Wörtern "Ohh" und "Ahh". Beim Drachenfliegen fallen sie durch unkontrollierte Bewegungen und wild gestikulierende Arme auf.
 
;Absturz
:Gehässiges Wort für Landung (siehe dort)
 
;Acht
:Zahl mit einer typischen Form,die im Wettbewerb mit Lenkdrachen geflogen wird. Dürfte aber einigen Wettbewerbsteilnehmern nicht bekannt sein, betrachtet man die Ausführung in der Luft. Dabei behaupten diese Personen inständig die Grundschule absolviert zu haben.
 
<br clear="all" />
[[Bild:Drachen-ABC Angst.jpg|right]]
;Angst
:Zustand von Lebewesen, die sich in weit geöffneten Pupillen und verkrampfter Gesichtsmuskulatur äußert. Ausgelöst wird die Angst von der 10 cm entfernten Leitkante eines sich nähernden Lenkdrachens.
 
;Applikation
:Herstellungsmethode für Drachensegel, die aus dem Geiz der Drachenbauer herrührt. Für Applikationen wird aus Stoffresten ein Segel zusammengeflickt, was dann als besonders originell gelten soll.
 
;Auftrieb
:Der Auftrieb ist der Trieb der Drachenflieger, die Drachen immer höher und höher steigen zu lassen.
 
;Bambus
:lat. Bambusaceae, tropisches Gras-Gewächs mit von unten bis oben gleichdickem Halm. Bambus-Gras ist so stabil, daß es von Drachenfliegern als Gestänge benutzt wird. Es wird getrocknet und gespalten verarbeitet. Einige Drachenflieger spalten auch ihr Kolecfaserrohr, was allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen wird.
 
;Ballettflieger
:Lenkdrachenflieger, der sich ernsthaft im Wettkampf mit Drachen betätigt. Ballett ist eine Wettkampfklasse für Lenkdrachen, bei der es auf besonders graziöse Bewegung des Piloten ankommt. Obligatorisch ist das gerüschte Ballettröckchen.
 
;Bauch
:Wie sein Besitzer, verfugt auch der Drachen über einen Bauch. Im Gegensatz zum Drachen, bei dem der Bauch vom Wind gebildet wird, ist bei seinem Besitzer eher eine Überdosis Hopfen und Malz schuld.
 
;Baum
:hochwüchsige Pflanze, die für die Ermittlung der Windstärke (Siehe Anhang) aufgestellt wurden. Die Erkennungsmethode der Windstärke:<br />Nichts bewegt sich - Kein Wind<br />Die Äste wackeln - Wind<br />Der Baum liegt - zuviel Wind<br />Leider sind die Bäume häufig so gedankenlos positioniert, daß sie mitten im Flugbereich stehen und durch hängengebliebene Drachen ermitteln, wieviele ungeschickte Drachenflieger es gibt.
 
;Bauplan
:Zeichnung oder Skizze mit vielen wirren Zahlen und Strichen, die im den Bau eines Drachens gedacht sein soll. Der Normalbürger hat dabei aber eher keinen Plan.
 
;Beaufort
:Skala von 0 bis 12, die die Erregung des Drachenfliegers ausdrückt. Eine Windstärkentabelle ist im Anhang beigefügt.
 
;Bodenanker
:Wertvoller Ausrüstungsgegenstand. Meist verchromt und hochglanzpoliert in Form eines großen Korkenziehers. Soll die Trinkfestigkeit des Besitzers ausdrücken. Für sorgsame Aufbewahrung sind echt wollene, gestrickte Bodenankerschoner sehr geeignet und der Hit unter Drachenfliegern.
 
;Buggy-Fahrer
:Person, die sich mit "Buggys", dreirädrigen Kinderkarren, am Strand beschäftigen. Sie beherrschen das Fliegen so gut, daß sie nebenbei einen Drachen steuern können.
 
;Drachenketten
:Die Aaeinandereihung von Drachen. Entspricht dem im Kindergarten vollzogenen Ritual der Kettenbildung, wobei immer Händchen an Händchen
gehalten wird
 
;Drachenladen
:Einzelhandelsgeschäft - wie andere ins Cafe oder in die Kneipe gehen, gehen die Drachenflieger in den Drachenladen.
 
;Drachenmagazin
:1. Behälter mit Munition, mit der auf wildgewordenc Drachen geschossen wird<br />2. Zeitschrift für Drachen, die nicht wegen ihres Inhalts als DraMa bezeichnet wird.
 
;Eddy
:Rufname für Drachenfliegerneulinge
 
;Edo
:Japanischer Drachen mit drei Längs-, runf Quer- und zwei Diagonalstäben. Durch unzählbar viele Schnüre wird er in einer gebogenen Form gehalten. Die Anzahl der Schnüre und die Methode, wie es geschafft wird, sie nicht zu vertüteln, ist ein gut behütetes Geheimnis.  
 
;Einleinerflieger
:Die große Gruppe in der Szene. Gegenüber den anderen Drachenfliegern sind sie ausreichend mit einer Leine pro Drachen beschäftigt und halten nichts davon, ewig mit dem Drachen am Himmel herumzuflitzen. Von Langeweile kann aber kaum die Rede sein, denn es bleibt immer eine Hand frei. Wofür die Einleinerflieger diese benutzen, ist unterschiedlich.
 
;Experten
:Personengruppe, die von einem Lenkdrachen etwa so sprechen; "Bei steilem Trimm enger Spinn und dartmäßiger Stall - geht ab drei richtig ab und ab fünf volles Sliding."
 
;Fanö
:Ruhige Urlaubsinsel in der dänischen Nordsee, die regelmäßig von Invasionen heimgesucht wird. (Siehe auch Drachenfähre)
 
;Festival
:Fremdsprachiger Ausdruck für ein Volksfest mit Würschtl und Bier, bei dem man als Alibi Drachen steigen läßt.
 
;Fluggeräusch
:Gegenüber Einleinern, die höchstens ein leichtes Flattergeräusch von sich geben, werden einige Lenkdrachen extrem redselig, was bestimmt nicht als angenehm empfunden wird.
 
;Flugafen
:Besonders zum Drachenfliegen geeigneter Platz. Wird häufig von anderen Fluggeräten zu Start und Landung mißbraucht.
 
;Flugverbot
:Wahllos aufgestellte Schilder, die wie Parkverbotsschilder keinen sinnvollen Grund haben, außer die Autofahrer, bzw. Drachenflieger zu ärgern.
 
;Gespann
:Hintereinandergeschnallte Drachen, die zusammen eine hohe Zugkraft erzeugen.
 
;Gewitter
:Elektrische Ladung, die die Cumulonimbuswolke als Blitz zur Erde schickt. Ideale Auffangvorrichtung für den Blitz sind die Drachen. Resultat ist ein knusprig braungebackener Drachenflieger bzw. dessen Reste.
 
;GFK
:Gemeiner-Flug-Knochen - speziell für Drachengerippe geeigneter Knochen, der sehr flexibel und belastbar ist. In der modernen Zeit wurde GFK bei vielen Drachen durch die "Light-Version" CFK abgelöst. 
 
;Gummi
:Wie beim Menschen, sind auch beim Drachen Gummis /um Schulz sehr wichtig. Das Drachengummi wird über das Ende der Stabe gezogen, damit bei einem Stoß nichts passiert. (Siehe Landung)  
 
;Handschuhe
:Eigentlich zum Schutz vor Kälte entwickelt» werden sie beim Drachenfliegen zum Schutz vor Wärme benutzt. Und zwar zum Schutz vor der Reibungswärme von Drachenschnüren.
 
;Hanteln
:Drachenfluggriffe für Fitness-Freaks, die vom Fitness-Studio direkt auf die Drachenwiese wechseln, ohne den Griff auswechseln zu müssen. Auf Gewichte kann beim Drachenfliegen locker verzichtet werden und eigentlich auch gleich auf das ganze Fitnesstudio.
 
;Hargrave
:Lawrence, mit seinem Kastendrachen legte er den Grundstein zum Flugzeug. Da er seine Erfindugen nicht patentieren ließ profitieren auch Boing und Airbus von seinem Werk.
 
;Haspel
:Gerät, auf das die Drachenschnur zum Transport gewickelt wird. Abgeleitet von der Drachenhaspel wurde im Sprachgebrauch der Satz: "Ich habe mich verhaspelt", was nicht bedeutet, daß sich die Schnur vertütelt hat, sondern dass sich die gesprochenen Wörter vertütelt haben.
 
;Kitesurfer
:Ehemaliger Buggyfahrer der aus Verzweiflung des Nichtgelingens ins Wasser geht.
 
;Pin-Sammler
:Diese Gattung wird aus historischen, aber nicht mehr nachvollziehbaren Gründen zur Drachenszene gezählt. So handelt es sich nicht um Litfasssäulen am Strand, sondern um Pin-Sammler, die sich unter einer Körperbedeckung von Pins verstecken.
 
;Power-Kiter
:Meist für komische Kauze gehaltene Drachenflieger. Die Power-Kiter fesseln sich an im Verhältnis zu Ihrer Körpergröße überdimensionierte Lenkdrachen und lassen sich von den hohen Zugkräften über den Boden schleifen. Einige scheinen sich Sprungfedern unter die Füße geschnallt zu haben, denn Sie vollfuhren waghalsige Luftsprünge über den Strand.
 
;Teamflieger
:Mehrere Drachenflieger bei dem Versuch, zusammen an dem zu scheitern, was sie schon alleine nicht können. Da es so aufregend ist, mit den Lenkdrachen eng nebeneinander zu fliegen, trippeln sie aufgeregt auf der Stelle.
 
;Vierleiner
:Unter den Lenkdrachenfliegern gibt es die Vierleiner-Typen, die ähnlich Marionettenspielern ihren Drachen steuern. Diese werden hoch angesehen, wenn sie ihr Werk verstehen. Verfangen sie sich aber in den eigenen Leinen, so besteht kaum Aussicht auf Rettung.

Aktuelle Version vom 15. September 2008, 20:52 Uhr

Hi Uwe. Macht es nicht Sinn diese Seite zu löschen, das spart doch einiges an Platz in der DB. --Silversurfer 09:58, 15. Sep. 2008 (CEST)

ich war schlicht zu faul. Und die DB machts nur minimal dicker :-) --Uwe 20:52, 15. Sep. 2008 (CEST)