Ketteln: Unterschied zwischen den Versionen
Mr.X (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: thumb| Gekettelter Leitkantenausschnitt Ketteln ist eine Art der Kantenversiegelung von Stoffen. Gekettelte Kanten findet man oft bei Knopflöchern...) |
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Ketteln | Als '''Ketteln''' bezeichnet man das Einfassen von Stoffrändern (z. B. bei Knöpflöchern und Teppichen) um deren Ausfransen zu verhindern. Dabei wird die Stoffkante gleichzeitig verstärkt. | ||
Das Anwenden dieser Technik im Drachenbau ist sinnvoll, wenn Stoffe kalt, also mit einem Messer, einer Schere ö. ä., geschnitten werden. Beim [[Heißschneider|Heißschneiden]] werden die Stoffe in einem Schritt geschnitten und an den Kanten verschmolzen, so dass ein Ketteln nicht nötig ist. | |||
Gekettelt werden können z. B. [[Leitkante]]nausschnitte und Auschnitte für das [[Mittelkreuz]]. | |||
Eine Kettelung lässt sich relativ einfach mit einer Nähmaschiene herstellen. Dazu verwendet man einen Zickzack-Stich mit einer Breite von 3-5 mm und einer geringen Stichlänge. Die Fadenspannung darf dabei nicht zu hoch sein, da der Stoff sonst zusammengezogen wird. Mit diesen Einstellungen näht man so knapp an der Kante, dass ein Stich immer in den Stoff geht und einer genau neben die Stoffkante ins Leere. | |||
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[[Wikipedia:Ketteln]] | |||
[[Kategorie: Nähtechnik]] | [[Kategorie: Nähtechnik]] | ||
Aktuelle Version vom 1. April 2009, 22:02 Uhr

Als Ketteln bezeichnet man das Einfassen von Stoffrändern (z. B. bei Knöpflöchern und Teppichen) um deren Ausfransen zu verhindern. Dabei wird die Stoffkante gleichzeitig verstärkt.
Das Anwenden dieser Technik im Drachenbau ist sinnvoll, wenn Stoffe kalt, also mit einem Messer, einer Schere ö. ä., geschnitten werden. Beim Heißschneiden werden die Stoffe in einem Schritt geschnitten und an den Kanten verschmolzen, so dass ein Ketteln nicht nötig ist.
Gekettelt werden können z. B. Leitkantenausschnitte und Auschnitte für das Mittelkreuz.
Eine Kettelung lässt sich relativ einfach mit einer Nähmaschiene herstellen. Dazu verwendet man einen Zickzack-Stich mit einer Breite von 3-5 mm und einer geringen Stichlänge. Die Fadenspannung darf dabei nicht zu hoch sein, da der Stoff sonst zusammengezogen wird. Mit diesen Einstellungen näht man so knapp an der Kante, dass ein Stich immer in den Stoff geht und einer genau neben die Stoffkante ins Leere.