Russel Hall

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Russel Hall
Russel Hall mit Design von Alois Greven

Flugbild

Pelham behauptet eine "vorzügliche Stabilität", die angeblich durch die beiden parabolischen Kammern (die sich unter Winddruck im Segelprofil ausbilden) gewährleistet sein soll, ich kann das leider nicht so bestätigen. Der Drachen hat eine Neigung zum seitlichen Ausbrechen, die nur durch einen gut dimensionierten Schwanz ausgeglichen werden kann. Entsprechend wurde einmal in der Newsgroup "rec.kites" zum Russel Hall formuliert: "Those that I've seen look great and fly badly" (Brooks Leffler). Zusätzlich kann´s leicht passieren, daß der Drachen seitlichen Wind bekommt und dann, wie erwähnt, darunter kippt. Die Vorprofilierung vermeidet das meiner Erfahrung nach gut. Beim sehr steilen Steigen neigt der Drachen zu (übrigens sehr eindrucksvollen) S-Kurven (eine Art Elch-Test für Drachen), steht er bei guten Winden aber erst einmal in Position, fliegt er recht sicher und gleicht einem eindrucksvollen Himmelspfeil. In der vorliegenden Konstruktion braucht er rund 1 Beaufort zum Abheben. Das Windmaximum kenne ich noch nicht, es ist aber anzunehmen, daß er ab einem bestimmten Punkt wieder ins Trudeln kommt.

Wer einen sicheren Flieger möchte, sollte lieber einen anderen Drachen bauen. Aus diesem Grunde ist dieser Drachen auch nix für Anfänger, die sich ein beeindruckendes Flugerlebnis zum Start ihrer Drachenkarriere wünschen, eher was für Tüftler, die sich vielleicht daran versuchen wollen, die Flugprobleme in den Griff zu bekommen. Die Vorprofilierung ist mein Vorschlag, andere werden hier gerne mitgeteilt.

Bauplan