Pfaff - Einstellanleitung - Transport-Einrichtung

Aus DraWi
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Einstellung des Transporteurs in seitlicher Richtung

Abb. 18
Abb. 18a
Abb. 18b
Abb. 18c
Abb. 18d

Regel:

Die Bewegung des Transporteurs muss genau in der Mitte des Stichplatten-Ausschnittes erfolgen. Der Abstand der Transporteurzähne zum Stichplatten-Ausschnitt muss nach rechts und links gleich groß sein (siehe Abb. 16).

Überprüfung:

Die Stellung des Transporteurs durch Sichtkontrolle feststellen.

Einstellung:

Ist der Transporteur verkantet oder parallel versetzt (siehe Abb. 18a u. 18b), so löse man nach Abnehmen der Stichplatte die beiden Transporteur-Befestigungsschrauben 2, Abb. 18c, und bringe den Transporteur in die richtige Stellung.

Ist der Transporteur sehr stark parallel versetzt , so löse man die beiden Befestigungsschrauben 1 und 13, Abb, 18d, der Greifer-Antriebswellenbüchsen. Hierzu ist bei Maschinen mit Grundplatte der Grundplatten-Deckel und bei den Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel zu entfernen. Die lange Greifer-Antriebswelle 7 ist nun kpl. mit ihren beiden Büchsen 2 und 11 und der Transporteur-Schiebewelle 9 soweit seitlich zu schieben, bis der Transporteur zu beiden Seiten des Stichplatten-Ausschnittes gleichen Abstand hat. Die beiden Befestigungsschrauben 1 und 13 wieder fest anziehen. Dabei beachten, dass die Transporteur-Schiebewelle 9 kein axiales Spiel hat oder geklemmt wird.

Hinweis:

Der Abstand des Greifers zur Nadel kann sich durch diese Einstellung geändert haben.

Kontrolle:

Der Transporteur muss genau in der Mitte des Stichplatten-Ausschnittes stehen (siehe Abb. 18).




Parallelstellung des Transporteurs zur Stichplatte

Abb. 19
Abb. 19a

(alte Ausführung)

Regel:

Die Transporteurzähne müssen in höchster Arbeitsstellung parallel zur Stichplatten-Oberfläche stehen (Siehe Abb. 19).

Überprüfung:

Den Transporteur in die höchste Arbeitsstellung bringen und die größte Stichlänge einstellen . Die Brückenlehre Nr. 63-112 120-08 (mit ihrer Aussparung nach oben) auf den Transporteur legen. Jetzt kann man sehen, ob der Transporteur parallel zur Stichplatte steht.

Einstellung:

Stimmt die Parallelität nicht , so muss bei Grundplatten-Maschinen der Grundplatten-Deckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel abgenommen werden. Die Sechskantschraube 34 Abb. 19a (7 mm Schlüsselweite) lösen und die Lenkerachse 38 soweit nach oben oder unten schieben, bis der Transporteur genau parallel steht . Die Sechskantschraube 34 leicht anziehen. Die kleine Befesti- gungsschraube im Schublenker lösen. Die Lenkerachse 36 wird hier - durch von eventuellem Schwergang befreit . Die kleine Schraube fest - ziehen. Der Stoffschieberträger darf jetzt kein Spiel haben.

Kontrolle:

Die Brückenlehre auf den Transporteur legen und die Parallelität durch eine Sichtkontrolle überprüfen. Die Sechskantschraube 34 muss - wenn alles stimmt - gut angezogen werden. Den leichten Gang der Teile nochmals kontrollieren.



Parallelstellung des Transporteurs zur Stichplatte (neue Ausführung)

Abb. 19b
Abb. 19c

(neue Ausfuhrung)

Regel:

Die Transporteurzähne müssen in höchster Arbeitsstellung parallel zur Stichplatten-Oberfläche stehen (s . Abb. 19b).

Überprüfung:

Die größte Stichlänge einstellen und den Transporteur in die höchste Arbeitsstellung bringen. Die Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 (mit ihrer Aussparung nach oben) auf den Transporteur legen. Jetzt kann man sehen, ob der Transporteur parallel zur Stichplatte steht (s.Abb. 19 b ).

Einstellung:

Stimmt die Parallelität nicht, so muss bei Grundplatten-Maschinen der Grundplatten-Deckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel abgenommen werden. Die Sechskantschraube 34, Abb. 19c, (8 mm Schlüsselweite) lösen und das Führungsstück 38 soweit nach oben oder unten schieben, bis der Transporteur genau parallel steht.

Die Sechskantschraube 34 anziehen.

Die Schraube 35 lösen und den Sicherungsring am Bolzen 36 entfernen. Den Bolzen 36 ausbauen. Die Schraube 12 lösen und den Bolzen 14 ausbauen.

Die kleine Befestigungsschraube 41 im Stoffschieberträger 40 lösen und die Zugfeder unter dem Transporteur aushängen. Nun die Transporteur-Schiebewelle 9 solange hin und her bewegen, bis sie sich spielend leicht bewegt.

Die Schraube 41 im Stoffschieberträger 40 anziehen und den leichten Gang aller Teile nochmals überprüfen. Der Stoffschieberträger 40 darf jetzt am Sicherungsring der kleinen Schublenkerachse 39 kein Spiel haben.

Den Bolzen 14 einbauen, die Schraube 12 anziehen. Den leichten Gang der gesamten Ober- und Untertransport-Einrichtung prüfen, da sonst bei Schwergang die Stichlänge beim Vor- und Rückwärtstransport der KnopfLochraupen unterschiedlich lang wird.

Den Bolzen 36 mit dem Sicherungsring einbauen, die Stichstellergelenke dichtstellen und die Schraube 35 anziehen.

Kontrolle:

Die Brückenlehre auf den Transporteur legen und die Parallelität durch eine Sichtkontrolle überprüfen. Alle Schrauben nochmals anziehen und das einwandfreie Umschalten der Stichstellergelenke kontrollieren.




Transporteurhöhe

Abb. 20
Abb. 20a

Regel:

Die Spitzen der Transporteurzähne sollen in ihrer höchsten Arbeitsstellung 0,9 mm über die Stichplatte hinausragen.

Überprüfung:

Die Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 mit ihrer 1,0 mm Aussparung über den Transporteur auf die Stichplatte legen. Den Transporteur bei größter Stichlänge in seine höchste Arbeitsstellun g bringen (siehe Abb. 20).

Einstellung:

Für eine Neueinstellung oder Korrektur die Stichplatte abnehmen. Bei Maschinen mit Grundplatte ist außerdem der Stichplattenträger abzuschrauben. Rechts neben dem Transporteur im Stoffschieberträger, befindet sich die Einstellschraube 3 Abb. 20a. Durch geringfügiges Drehen der Einstellschraube 3 im Uhrzeigersinn, kommt der Transporteur höher und durch entgegengesetztes Drehen tiefer aus der Stichplatte heraus.

Nach erfolgter Einstellung verbleibt die Einstellschraube 3 in dieser Stellung. Sie wird durch einen Klemmring in dieser Stellung gehalten.

Kontrolle:

Zur Kontrolle wird die Stichplatte wieder aufgesetzt und der Transporteur in seine höchste Arbeitsstellung gebracht. Die Transporteurzähne müssen nun zur Unterseite der ausgesparten Brückenlehre einen geringen Abstand von 0,1 mm haben (siehe Abb. 20).



Einstellung des Kupplungsstückes für den Schiebeexzenter

Abb. 21

Die Transporteinrichtung hat eine Umschaltkupplung, die es ermöglicht , den Schiebeexzenter für das Rückwärtsnähen um 180° umzuschalten . Hierdurch hat der Rückwärtsstich die gleiche Stichlänge wie der Vorwärtsstich.

Regel:

In der Schaltstellung für den Vorwärtsstich muss das Kupplungsstück 24, Abb. 21, soweit links stehen, dass die auf der Antriebswelle 7 befestigte Anschlagfeder vollständig bis ans Ende des Mitnehmerschlitzes im Kupplungsstück eingerastet hat . Die Führungsgabel 26 der Leitschiene 6 darf aber nicht mit Federdruck gegen die Führung des Kupplungsstückes 24 anliegen.

Überprüfung:

Die Rückwärtstaste aus Ihrer rechten Stellung nach oben und wieder zurück schalten. Dabei das Handrad drehen und die Funktion des Kupplungstückes überprüfen.

Einstellung:

Die Rückwärtstaste nach rechts in Normalstellung schalten. Der Einstellhebel 6, Abb. 33 darf jetzt den großen Winkelhebel 7 nicht vom Schaltstück der Rückwärtstaste abheben. Ist das der Fall, dann die SechskantSchraube 5 lösen. Den links des Schiebexzenters 32, Abb. 21, sitzenden Stellring 37 lösen und mit dem Schiebeexzenter etwa 2 mm nach links schieben. Die beiden Schrauben 17 an der Leitschiene 6 lösen. Die Schrauben 35 und 23 an den Bolzen der Koppel und der Stellkurbel ebenfalls lösen. Das Kupplungsstück 24 drehen und gleichzeitig nach links schieben, bis die Anschlagfeder eindeutig im Mitnehmerschlitz des Kupplungstückes eingerastet hat und am Ende des Schlitzes anstößt. Das Einstellstück 16 leicht nach links gegen den großen Winkelhebel 15 drücken. Dann die beiden Schrauben 17 fest anziehen. Die Leitschiene 6 mit der Führungsgabel federt dann geringfügig zurück und entlastet die Führungsnute des Kupplungstückes vom Federdruck.

Kontrolle:

Durch Schalten der Rückwärtstaste und Drehen des Handrades kann das Umschalten und Einrasten des Kupplungstückes überprüft werden.



Axialeinstellung des Schiebeexzenters

Abb. 22

Regel:

Bei nach rechts in Normalstellung stehender Rückwärtstaste muss zwischen dem ordnungsgemäß eingerastetem Kupplungsstück und dem Schiebeexzenter ein Abstand von etwa 0,2mm vorhanden sein.

Einstellung:

Zur Einstellung den Stellring 37 Abb. 22, lösen und mit dem Schiebeexzenter 32 soweit nach rechts schieben, bis 0,2mm Abstand zwischen dem Kupplungsstück 24 und dem Schiebeexzenter vorhanden ist. Drückt der Schiebeexzenter mit seinem Rand die Schubstange 31 nach rechts, so muss die Schraube 23 gelöst und die Stellkurbel 28 etwas nach rechts geschoben werden.

Kontrolle:

Den Stellring 37 gut befestigen und den Abstand kontrollieren.



Axialeinstellung des Gelenkstichstellers

Abb. 23

Regel:

Die Schubstange des Gelenkstichstellers muss leicht am Rand des Schiebeexzenters anliegen. Außerdem darf zwischen den einzelnen Teilen des Gelenkstichstellers kein axiales Spiel sein.

Überprüfung:

Durch Sichtkontrolle und seitliches Hin- und Herdrücken prüfen.

Einstellung:

Die Schrauben 23 und 35 Abb. 23 lösen. Den Bolzen 25 nach links schieben, bis alle Teile des Gelenkstichstellers zueinander dicht stehen und die Schubstange 51 am Rand des Schiebeexzenters 52 anliegt . Die Schraube 25 leicht anziehen. Den Bolzen 56 mit der Koppel 35 nach rechts bis gegen den Lenker 30 schieben. Die Schraube 35 leicht anziehen.

Kontrolle:

Durch Drehen des Handrades und Schalten des Rückwärtshebels muss der leichte Gang des Gelenkstichstellers und das einwandfreie umschalten des Schiebeexzenters erprobt werden. Die Schrauben 25 und 55 müssen dann fest angezogen werden.



Nullpunkteinstellung des Stichlängen-Stichstellers

Abb. 24

Regel:

Wenn der Universal-Einstellknopf genau auf "0" steht , darf sich der Transporteur nur auf- und abwärts bewegen.

Überprüfung:

Unter den Nähfuß bei Nullstellung des Üniversal-Einstellknopfes ein Stück Stoff legen. Dann die Maschine laufen lassen. Der Stoff darf weder vor- noch rückwärts transportiert werden.

Einstellung:

Bei Grundplatten-Maschinen muss der Grundplatten-Deckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte und der Freiarmdeckel abgenommen werden. Die Sechskantschraube 27, Abb. 24 mit einem 5*5 mm Schraubenschlüssel lösen. Dann die Stellkurbel 28 mit Lenker 30 herauf- oder herunterschieben, bis die Mittelpunkte der Bolzen in der Koppel 33 und der Stellkurbel 28 übereinstimmen (siehe strichpunktierte Linie in Abb. 24).Die Sechskantschraube 27 dann wieder gut anziehen.

Kontrolle:

Bei "0"-Stellung des Universal-Einstellknopfes darf ein Stück Stoff, das man unter den Nähfuß legt, bei laufender Maschine weder vor- noch rückwärts transportiert werden.



Zeitliche Einstellung der Schiebebewegung des Ober- und Untertransportes

Abb. 25
Abb. 25a
Abb. 25b
Abb. 25c
Abb. 25d


Funktionsbeschreibung:

Der Obertransportfuß arbeitet zum Transporteur synchron, d.h. wenn der Transporteur aufsteigt, dann steigt der Obertransportfuß ab (siehe Abb. 25). Der Stoff wird gleichzeitig von oben und unten erfasst und gleichmäßig nach hinten transportiert, (siehe Abb. 25a). Am Ende des Transportweges hebt der Obertransportfuß nach oben ab und der Transporteur sinkt unter die Stichplattee (siehe Abb. 25b). Der Rücklauf des Obertransportfußes erfolgt dann oberhalb des Stoffes und der Rücklauf des Transporteurs unterhalb der Stichplatte, (siehe Abb. 25c). Während des Nähguttransportes durch den Ober - und untertransport wird die Stoffdrücker-Stange etwas angehoben, (siehe Abb. 25a). Der Nähfuß jedoch, der an einem besonderen Einsatz der Stoffdrückerstange angeschraubt ist, wird durch eine zweite Feder mit geringem Druck auf dem Stoff niedergehalten. Er verhindert dadurch das Flattern und Verschieben des Stoffes. Der Ober- und Untertransport beginnt mit seiner Schiebebewegung, wenn die aufsteigende Nadel sich außerhalb des Stoffes befindet. Die Schiebebewegung ist beendet, bevor die Nadel wieder in den Stoff einsticht.

Regel:

In höchster Stellung der Nadelstange müssen die Drehpunkte der Bolzen 25 und 29 in der Stellkurbel 28 und in der Schubstange 31 in einer Linie liegen (siehe die strichpunktierte Linie Abb. 25d).

Überprüfung:

Nadelstange genau in höchste Stellung bringen. Den Universal-Einstellknopf im Einstellbereich von 0 bis 4 hin- und herdrehen. Der Transporteur darf dann nur eine kaum sichtbare Bewegung machen.

Einstellung:

Bei Maschinen mit Grundplatte den Grundplattendeckel und bei Freiarmmaschinen die Bodenplatte abschrauben. Die beiden Schrauben 18, Abb. 25d, des kleinen Zahnrades lösen. Die Nadelstange durch Drehen des Handrades genau in die höchste Stellung bringen. Den Universal-Einstellknopf im Einstellbereich 0 - 4 hin- und herdrehen . Gleichzeitig das kleine Stahlzahnrad 19 solange in Drehrichtung der Maschine drehen , bis der Transporteur oberhalb der Stichplatte still steht und die Drehpunkte der beiden Bolzen 25 und 29 in der Stellkurbel 28 und in der Schubstange 31 in einer Linie liegen. Das Zahnrad darf niemals zurück, sondern immer nur vorwärts gedreht werden. Eine Schraube 18 im Zahnrad 19 dann leicht anziehen.

Kontrolle:

Die Kontrolle wie bei der Überprüfung durchführen. Ist die Schiebebewegung größer als 0,2 mm, dann muss der Einstellvorgang wiederholt werden. Nach Beendigung der Einstellung und Kontrolle müssen beide Schrauben 18 sehr fest angezogen werden.



Einstellung der Transporteur-Versenkeinrichtung

Abb. 26
Abb. 26a

Regel:

In normaler Stellung der Rückwärtstaste muss der Hubexzenter 4 Abb, 26, mit Federdruck am Sicherungsring 2 anliegen. Die rechte Kante des Hubexzenters 4 liegt dann noch unterhalb der rechten Kante des Auflagebügels 1. Der Abstand des Stellringes 8 zum Hubexzenter 4 beträgt dann etwa 25 mm

In Stopfstellung der Rückwärtstaste muss zwischen der rechten Kante des Auflagebügels 1 und der linken Kante des Hubexzenters 4 ein Abstand von 0,5 mm sein (sieh e Abb. 26a). Der Auflagebüge l liegt in dieser Stellung auf der Nabe des Hubexzenters auf.

Überprüfung:

Die richtige Einstellung durch Schalten der Rückwärtstaste und durch Drehen des Handrades kontrollieren.

Einstellung:

Die Rückwärtstaste nach links auf Stopf-Stellung stellen. Die Schraube 3 am Einstellstück 5 Abb. 26a , lösen . Das Einstellstück muss nun nach rechts oder links geschoben werden, bis zwischen der rechten Kante des Auflagebügels 1 und der linken Kante des Hubexzenters 4 ein Abstand von 0,5 mm vorhanden ist. Die Schraube 3 dann wieder gut anziehen.

Kontrolle:

Die richtige Einstellung durch Schalten der Rückwärtstaste und durch Drehen des Handrades überprüfen.



Stoffdrückerstangen-Höhe

Abb. 27
Abb. 27a

Regel:

Maschinen ohne Obertransport haben eine Nähfußhöhe von 6,5 mm und Maschinen mit Obertransport von 5 mm.

Hinweis:

Der Unterschied bei Maschinen mit Obertransport entsteht durch das Herunterfedern der zusätzlichen Führung in der Stoffdrückerstange um 1.5 mm.

Überprüfung:

Zur Überprüfung der Höheneinstellung benutze man bei Maschinen mit und ohne Obertransport die Brückenlehre Nr. 63-112 120-08 (siehe Abb. 27). Bei hochgeschaltetem Stoffdrückerhebel muss der Nähfuß gut auf der Brückenlehre aufsitzen. Zur Überprüfung der Nähfußhöhe bei Maschinen mit Obertransport muss der Nähfuß mit seiner zusätzlichen Führung leicht nach eben bis gegen den Anschlag in der Stoffdrückerstange gedrückt werden. Es darf dann ebenfalls kein Abstand zwischen der Nähfußsohle und der Brückenlehre vorhanden sein.

Einstellung:

Nach Abschrauben des Kopfdeckels und Entfernen der Befestigungsschraube der Nähleuchtenfassung, ist die Schraube 9 Abb. 27a, des Stoffdrückerstangen-Führungsstückes 8 zugängig. Zuerst den Stoffdrückerhebel anheben und die Brückenlehre unter den Nähfuß legen (siehe Abb. 27a). Dann die Schraube 9 im Stoffdrückerstangen-Führungsstück und die Schraube 11 im Kloben lösen. Die Stoffdrückerstange 10 mit ihrem Nähfuß nach unten auf die Brückenlehre drücken. Bei Maschinen mit Obertransport muss hierbei die zusätzliche Führung 7 ganz nach oben bis an den Anschlag in die Stoffdrückerstange eingeschoben sein . Das Stoffdrückerstangen-Führungsstück 8 nach unten drücken und leicht anschrauben. Die Brückenlehre entfernen und die Stoffdrückerstange vorsichtig nach unten auf die Stichplatte lassen. Den Nähfuß durch Drehen der Stoffdrückerstange so ausrichten, dass die Nadeldurchgangsöffnung im Nähfuß mit der Nadel und dem Langloch der Stichplatte übereinstimmt. Der Nähfuß muss außerdem parallel zum Stichplatten-Ausschnitt stehen.

Kontrolle:

Nach einer genauen Höhenüberprüfung des Nähfußes mit der Brückenlehre, die Schraube 9 im Stoffdrückerstangen-Führungsstück sehr fest anziehen.


Neue Stoffdrückerstangenhöhe für Maschinen mit Obertransport ab Maschinen Nr . 29 311 283

Abb. 27b
Abb. 27c
Abb. 27d

Um bei Maschinen mit Obertransport eine etwas höhere Nähfußhöhe einstellen zu können wurde ab Maschinen Nr. 29 311 283 eine neue veränder te Schaltstangenführung Nr. 93-40 538-11 eingeführt . Die alte Schaltstangenführung entfällt. Henö eine Maschine, die vor dieser Nummer liegt, mit der neuen Nähfußhohe eingestellt werden soll, so muss die neue Schaltstangenführung Nr, 93-040 938-11 eingebaut werden.

Regel:

Maschinen ohne Obertransport haben eine Nähfußhöhe von 6,5 mm und werden bei herausgeklappten Messplättchen mit der Universal-Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 eingestellt. (Siehe Abb. 27 b). Maschinen mit Obertransport haben eine Nähfußhöhe von 7.5 mm und werden mit den eingeklappten Messplättchen der Universal-Brückenlehre Mr. 63-112 120-08 eingestellt. (Siehe Abb. ZI c).

Hinweis:

Die Universal-Brückenlehre hat bei eingeklappten Messplättchen eine Gesamthöhe von 7,5 mm und bei herausgeklappten Messplättchen 6,5 mm. Bei Maschinen mit Obertransport federt der Nähfuß mit seinem Stoffdrückerstangen-Einsatz 1,5 mm nach unten, so dass nach dem Entfernen der Brückenlehre der Nähfuß nun eine Höhe von 6 mm hat.

Hinweis 2:

Alle Maschinen bis zur Nr . 29 311 283 müssen weiterhin nach Punkt 27 ohne das 1 mm Meßplättchen eingestellt werden. Hierzu das 1 mm Messplättchen herausnehmen und die Einstellzunge für den Obertransport wieder anbringen.

Überprüfung:

Bei Maschinen ohne Obertransport wird bei hochgeschaltetem Stoffdrückerhebel die Universal-Bruckenlehre mit herausgeklappten Messplättchen unter den Nähfuß gelegt. (Siehe Abb. 27 b).

Bei Maschinen mit Obertransport wird bei hochgeschaltetem Stoffdrückerhebel die Universal-Brückenlehre mit hereingeklappten Messplättchen unter den Nähfuß gelegt. (Siehe Abb. 27 c).

Zwischen der Universal-Brückenlehre und der Nähfußsohle darf nun in beiden Fällen kein Spiel sein. Der zusatzliche Einsatz in der Stoffdrückerstange bei Maschinen mit Obertransport muss hierbei ganz nach oben bis gegen den Anschlag der Stoffdrückerstange angehoben sein.

Einstellung:

Nach Abschrauben des Kopfdeckels und Entfernen der Befestigungsschraube der Nähleuchtenfassung, ist die Schraube 9 Abb. 27 d, des Stoffdrückerstangen-Führungsstückes 8 zugängig. Zuerst den Stoffdrückerhebel anheben und die Brückenlehre unter den Nähfuß legen, (siehe Abb. 27 d). Dann die Schraube 9 im Stoffdrückerstangen-Führungsstück und die Schraube 11 im Kloben lösen. Die Stoffdrückerstange 10 mit ihrem Nähfuß nach unten auf die Brückenlehre drücken. Bei Maschinen mit Obertransport muss hierbei der zusätzliche Einsatz 7 ganz nach oben bis an den Anschlag in die Stoffdrückerstange eingeschoben sein. Das Stoffdrückerstangenführungsstück 8 nach unten drücken und leicht anschrauben. Die Brückenlehre entfernen und die Stoffdrückerstange vorsichtig nach unten auf die Stichplatte lassen. Den Nähfuß durch Drehen der Stoffdrückerstange so ausrichten, dass die Nadeldurchgangsöffnung im Nähfuß mit der Nadel und dem Langloch der Stichplatte übereinstimmt. Der Nähfuß muss außerdem parallel zu den Stichplatten-Ausschnittkanten stehen.

Kontrolle : Nach einer genauen Höhenüberprüfung des Nähfußes mit der Brückenlehre, die Schraube 9 im Stoffdrückerstangen-Führungsstück sehr fest anziehen.



Einstellung des Nähfußdruckes

Abb. 28

Regel:

Bei normalem Nähgut steht der Einstellexzenter mit seinem sechseckigen, exzentrischen Ausschlag in Richtung der hinteren Maschinenwand (siehe Abb. 28).

Hinweis:

Bei dünnen oder empfindlichen Stoffen kann man einen leichten und bei dicken oder hartem Nähgut einen stärkeren Druck einstellen .

Einstellung:

Den Nähfuß herunterlassen und den Druckhebel 2, Abb. 28, mit dem Druckstift 1 abwärtsdrücken. Der Einstellexzenter 3 kann nun leicht in die erforderliche Stellung gebracht werden.



Seitliche Stellung des Obertransportfußes zum Nähfuß

Abb. 29
Abb. 29a
Abb. 29b

Regel:

Der Obertransportfuß muß etwa in Mitte der Aussparung des Nähfußes stehen (siehe Abb. 29).

Hinweis:

Diese Einstellung muss bereits bei der Montage vorgenommen werden.

Einstellung:

Stimmt diese Stellung nicht , so muss man nach Herausnehmen des kompl. Obertransportes, je nach der festgestellten Stellung , dickere oder dünnere Distanzscheiben auf dem Bolzen 4 Abb. 29a, hinterlegen.

Die Maße und Nummern der Distanzscheiben sind:

0,5 mm = Bestellnummer 92-205 077-05
0,4 mm = Bestellnummer 92-205 044-05
0,3 mm = Bestellnummer 92-203 676-05
0,15 mm = Bestellnummer 92-205 541-05

Der kpl . Obertransport muss dann wieder eingebaut werden. Die Schiebewelle 1, Abb. 29b, für den Obertransport muss nun nach Lösen der beiden Stellringe 2 und 3 seitlich so ausgerichtet werden, dass der kpl. Obertransporthebel 3 Abb. 29a, nicht klemmt. Die beiden Stellringe 2 und 3, Abb. 29b, werden dann so befestigt, dass die Schubwelle 1 kein axiales Spiel hat .



Einstellung des Obertransportfußes in Nährichtung

Abb. 30
Abb. 30a

Regel:

Die Vorderkante des Obertransportfußes soll mit der ersten Zahnspitze des mittleren Transporteursteges übereinstimmen (siehe Abb. 30).

Überprüfung:

Durch Sichtkontrolle.

Einstellung:

Den Armdeckel abnehmen. Die Sechskantschraube 5, Abb. 30a, mit einem 7 mm Schlüssel ein wenig lösen. Den Obertransportfuß nun in etwas angehobener Stellung nach vorne oder hinten stellen , bis die Einstellung stimmt (siehe Abb. 30). Die Sechskantschraube 5, Abb. 30a, gut anziehen.

Kontrolle:

Durch eine Sichtkontrolle ermitteln, ob die Vorderkante des Obertransportfußes mit der ersten Zahnspitze des Transporteurs übereinstimmt. Den Nähfuß anschrauben. Der Obertransportfuß muss nun bei größter Stichlänge in seiner vordersten Arbeitsstellung einen kleinen Abstand zum Steg des Nähfußes haben.



Einstellung der Höhe des Obertransportfußes

Abb. 31

Regel:

Der Obertransportfuß erhebt sich in seiner höchsten Arbeitsstellung 1,2 mm über die Unterkante der Nähfußsohle.

Überprüfung:

Den Stoffdrückerhebel anheben, den Obertransport einschalten, die Nadel herausnehmen und die Nadelstange in die tiefste Stellung bringen. Den Nähfuß zusätzlich so hoch es geht an seiner Befestigungsschraube anheben und die Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 unterlegen (siehe Abb. 31) Der Obertransportfuß muss nun spielfrei auf der zusätzliehen Zunge und der Nähfuß auf der Brückenlehre aufsitzen. Hierbei beachten, dass der Nähfuß 6, mit seiner zusätzlichen Führung 7 am Anschlag der Stoffdrückerstange 10 anstößt. Liegt die Führung des Nähfußes nicht am Anschlag der Stoffdrückerstange oder der Obertransportfuß nicht auf der Zunge der Brückenlehre auf, so muss die Höhe des Obertransportfußes neu eingestellt werden.

Einstellung:

Den Kopfdeckel und die kompl. Oberfadenspannung herausnehmen. Die Schraube 11 im Kloben 12 lösen. Den Kloben leicht nach unten drücken, bis der Obertransportfuß gut auf der Zunge der Brückenlehre aufsitzt. In dieser Stellung muss die Schraube 11 im Kloben 12 sehr gut angezogen werden.

Kontrolle:

Der Obertransportfuß und der Nähfuß müssen nun gleichmäßig gut auf der Brückenlehre aufsitzen . Nach dem Entfernen der Brückenlehre und dem Herunterlassen des Stoffdrückerhebels muss der Obertransportfuß in seiner höchsten Arbeitsstellung 1,2 mm höher als die Nähfußsohle stehen .



Einstellung der Höhe des Obertransportfußes ab Maschinen Nr . 29 311 283

Abb. 31a

Hinweis:

Ab Maschinen Nr . 29 311 283 ist die Nähfußhöhe für Maschinen mit Obertransport 7,5 mm (siehe Punkt 27a). Hierdurch muss die Höhe des Obertransportfußes ab Maschinen Nr. 29 311 283 mit dem zusätzlichen 1 mm Messplättchen (siehe Abb. 31 a) und Maschinen vor dieser Nummer ohne 1 mm Meßplättchen (siehe Abb. 31) eingestellt werden. Hierzu, je nach Erfordernis , das 1 mm Meßplättchen an der Universal-Brückenlehre Nr . 63-112 120-08 herausnehmen oder wieder anbringen.


Vibratoreinstellung

Abb. 32
Abb. 32a
Abb. 32b

Regel:

Die tiefste Stellung des Stopffußes über der Stichplatte soll 0 - 0,1 mm betragen (siehe Abb. 32).

Überprüfung:

Rückwärtsnähhebel nach links stellen und Stopffuß in tiefste Stellung bringen. Durch Sichtkontrolle prüfen.

Hinweis:

Voraussetzung für diese Einstellung ist, dass die Höheneinstellung des Nähfußes und des Obertransportfußes genau stimmt.

Einstellung bei Maschinen mit Obertransport:

Den Stopffuß 6 anschrauben und das Handrad drehen, bis der Stopffuß in seiner tiefsten Stellung steht (siehe Abb. 32). Den Armdeckel abnehmen. Die Schraube 1 Abb. 32a, im Abstützhebel 4 solange hinein- oder herausdrehen, bis der Abstand zwischen der Stopffußsohle und der Stichplatte 0-0,1 mm beträgt. Die Bremsmutter 2 muss hierbei ihre Stellung behalten, sie muss von der Zahnscheibe 3 gehalten werden.

Kontrolle:

Eine einfache Stofflage unter den Stopffuß legen. Maschine laufen lassen. Der Stoff darf jetzt nur gerade berührt werden.

Einstellung bei Maschinen ohne Obertransport:

Den Stopffuß 6 anschrauben und das Handrad drehen, bis der Stopf fuß in seiner tiefsten Stellung steht (siehe Abb. 32b). Den Kopfdeckel und die Oberfadenspannung abschrauben. Die Schraube 11 im Kloben 12 lösen. Die Stoffdrückerstange 10 geht hierdurch abwärts. Die Nähfußbefestigungsschraube soweit anheben, bis die Sohle des Stopffußes 0-0,1 mm über der Stichplatte steht. Gleichzeitig den Kloben 12 niederdrücken und die Schraube 11 in dieser Stellung gut anziehen.

Kontrolle:

Eine einfache Stofflage unter den Stopffuß legen. Maschine laufen lassen. Der Stoff darf jetzt nur gerade berührt werden.


Einstellung der Vor- und Rückwärtsstich-Umschaltung der Knopfloch-Einrichtung

Abb. 33

Regel:

Ber Tasthebel 2 muss zur Kurvenscheibe 1 und der Einstellhebel 6 zum großen Winkelhebel 7 spielfrei sein, wenn die Rückwärtstaste nach oben steht und die Knopflocheinrichtung auf Rückwärtsstich geschaltet ist (sieh e Abb. 33).

Überprüfung:

Den Rückwärtsnähhebel nach oben und den Universal-Einstellknopf auf Knopfloch stellen. Den Ständerdeckel unter dem Handrad entfernen. Die Maschine langsam laufen lassen. Den Knopflochhebel nach unten drücken und wieder los lassen. In dieser Schaltstellung die Maschine anhalten. Mit einem Schraubenzieher die Nase 4 am Einstellhebel 6, Abb. 33, andrücken und die Spielfreiheit des Tasthebels 2 und des Einstellhebels 6 überprüfen.

Einstellung:

Wenn der Tasthebel mit dem Einstellhebel Spiel hat, dann die Sechskantschraube 5 mit einem 5,5 mm Schraubenschlüssel nur so eben lösen. Zwischen der Nase 4 des Einstellhebels 6 und der Brücke 3 des Tasthebels 2 einen Schraubenzieher einführen und die beiden Teile nur soweit leicht auseinander drücken, bis kein Spiel mehr vorhanden ist. In dieser Stellung die Sechskantschraube 5 gut anziehen.

Kontrolle:

Die Spielfreiheit der Hebel überprüfen. Die Maschine langsam laufen lassen . Den Ablauf des Knopfloches einmal durchschalten . Hierbei das Umschalten des Kupplungstückes und des Schubexzenter s von Vor- auf Rückwärtsstich kontrollieren .


Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Portale
Werkzeuge