Koma

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Traditioneller Koma Dako
Gestänge eines Koma Dako

Der Koma Dako erhielt seinen Namen in Anlehnung an Kreisel, denen er ähnlich sieht.

Geschichte

Der Koma Dako ist in ganz Japan anzutreffen, allerdings hat sich die Bauweise, die in der Edo Region (heute: Tokyo) entstand, durchgesetzt. Er zählt daher zu den Edo-Drachen. Seit je her war er bei Kindern ein beliebter Drachen, da er sehr einfach zu bauen und zu fliegen ist. Auch heute noch findet man in Tokyo und Umgebung in vielen Spielzeugläden Koma Dakos, oft mit Mangafiguren als Motiv.

Aufbau

Das rechteckige Segel hat oben und unten je eine kleine Spitze, die als Stabaufnahme für den Längsstab dient. Die beiden Querstäbe spannen das Segel seitlich auf, das sich im Flug deutlich zwischen den Querstäben wölbt. Die Querstäbe werden durch rückseitige Spannschnüre gebogen. Aus optischen Gründen wird manchmal auch ein Bänderschwanz montiert.

Traditionell besteht das Segel aus Washi-Papier und das Gestänge aus flachen Bambuslatten, die sich stärker nach hinten biegen können als nach oben und unten.

Verwendet man moderne Werkstoffe, wie Glas- oder Kohlefaserrohre als Gestänge, kann es erforderlich sein, die Querstäbe über die Längsstabenden abzuspannen, um ein ähnliches Biegeverhalten, wie bei Bambuslatten zu erhalten.

Flugverhalten

Der Koma Dako hat trotz seiner eher breiten Segelform einen recht stabilen Flug. Um dies zu erreichen, müssen die beiden Querstäbe ausreichend stark nach hinten gebogen sein. Es hilft auch, wenn der untere Querstab etwas stärker gebogen ist als der obere. Verwendet man ein leichtes Gestänge, ist der Koma Dako ein ausgesprochener Leichtwinddrachen.

Siehe auch