Handles

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Original Rev Handles 30cm

Mit Handles meint man die Steuergriffe zum Fliegen von Vierleinern. Pro Hand wird ein Griff gehalten. Von jedem Ende des Griffes geht eine Steuerleine zum Drachen.


Grundsätzlich wird nach Bauform unterschieden in:

Asymetrische Handles:

  • die Standardhandle für Vierleiner, von Revolution für bestabte Vierleiner eingeführt


Symmetrische Handles:


Eine weitere Unterscheidung ist möglich nach:

  • der Art mit der die Schnüre abgehen
    • Schlüsselring (Bauanleitung 1)
    • Durchbruch (Bauanleitung 2)
    • Triangel (Revolution)
    • aus der Längsachse
  • der Länge der Griffe bzw. der Rohrlänge
    • je nach Größe des Drachens (kleinerer Drachen --> kleinere Handles)
    • je bevorzugtem Flugstil (klassisch --> kleinere Handles; trickbetont --> größere Handles)
  • Anzahl der Biegungen und Größe der Biegewinkel
    • ein gut erprobter Universalwinkel ergibt sich, wenn man Daumen und Zeigefinger einer Hand so weit es geht voneinander streckt (ohne Hilfsmittel!) Die beiden Glieder zeigen den Verlauf der Handles an.
  • Material
    • Holz (nicht für zugstarke Drachen)
    • Kunststoff (für Griff und/oder auch Stab)
    • Metall (oftmals Aluminium oder Edelstahl für den Stab)



Selbstbau

Anleitung 1

Für den Selbstbau empfiehlt es sich die Enden (wenn aus Edelstahl) auf 1cm mit Schraubstock (oder Zange) platt zu drücken und die entstehende Platte mit einem Loch zu versehen. Durch dieses wird ein kleiner Schlüsselring geschoben von dem seinerseits die Schnur zum Drachen abgeht. Die Platten und die Löcher sollten noch entgratet und geschliffen werden.
Vorteil: Die Schnur reibt sich nicht an der Bohrung auf und bleibt dauerhaft gut.
Nachteil: Die Flugschnüre können an den Schlüsselringen hängen bleiben.
Nachteil: Die Platten sind sehr scharf und durchstoßen mühelos selbst fest Jeans. Bitte bei radikalen Manövern auf andere Menschen hinter Dir acht geben.

Anleitung 2

Eine weitere Methode um selbst Handles zu bauen ist die Verwendung von Aluminium Rohren (z.B. aus dem Baumarkt). Diese werden mit Sand gefüllt und in den gewünschten Winkel gebogen. Danach bohrt man 2 Löcher in das Rohr, eins oben und eins unten, entgratet es und schützt das Rohrende mit einer passenden Endkappe. Wenn man jeweils einen Tampen durch das Loch im Rohr schiebt ist man fertig.
Nachteil: Die abgehenden Schnüre scheuern am Durchbruch schnell auf.