Benutzer:Hotta

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Ich heiße Horst Pusch, Jahrgang 1951, bin verheiratet und wohne mit meiner Frau in Rheinstetten.

Drachenbauen und Steigenlassen hat mich schon immer begeistert. Als Kind war ich jeden Herbst mit selbstgebauten Drachen auf den Stoppelfeldern, die direkt hinter dem Garten unserer Wohnung anfingen, zum Drachensteigen. Mit dem Einstieg ins Berufsleben gerieten dann die Drachen ins Hintertreffen und erst Jahre später, als ich, inzwischen verheiratet und selbst Kinder hatte, habe ich mich wieder auf die Drachen besonnen und angefangen, für meine Kinder (und mich!!!) welche zu bauen. Als dann Mitte der 80er Jahre der Lenkdrachen-Boom aufkam, kaufte ich mir einen "Original Peter Powell Stunter", der mir damals sehr viel Spass machte und den ich heute noch habe. Mit diesem einen Drachen im Gepäck fuhr ich dann 1988 zum ersten Mal auf ein Drachenfest nach Schwäbisch Gmünd. Dort lernte ich Franz Arz kennen, der mich zu einem Drachenbaukurs im folgenden Frühjahr einlud. Ich lernte, wie man Bambus bearbeitet und wie man traditionelle asiatische Drachen baut und bemalt. Zum Zweikampf mit der Nähmaschine kam es dann im Herbst 89, als mir ein Bauplan vom "Gmelin-Fighter"(Lenkdrachen) aus dem damals neu erschienenen "Drachenmagazin" in die Hände fiel. Was habe ich in der Anfangszeit Nähte aufgetrennt..., ich glaube fast, es waren hunderte von Metern. Zuerst nähte ich Lenkdrachen wie : Spin Off, Spin Dart, Hawaiian etc. Irgendwann Anfang der 90er kam dann der erste Einleiner dazu, es war ein Delta nach Schimmelpfennig. Die Begeisterung für Einleiner stieg bei mir mit jedem selbstgebauten Exemplar, so dass die Lenkdrachen mit der Zeit ganz aus meinem Repertoire verschwanden. Bis heute ist es so geblieben: Ich baue nur noch Einleiner und fahre jedes Jahr zu Drachenfesten in Deutschland und im Ausland. Im Jahre 2000 lernte ich den japanischen Drachenbauer „Masami Takakuwa“ auf seiner Ausstellung: Japanische Flugdrachen „Tako“, die von der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft Karlsruhe organisiert wurde, kennen. Bis zu seinem Tode im Jahr 2016 hatten ich mit ihm regen E-Mail Kontakt und lernte dabei viel über traditionelle japanische Drachen. In Karlsruhe bin ich Mitglied der „Drachenfreunde Karlsruhe“, einer losen Vereinigung von begeisterten Drachenfliegern. Auch bin ich Mitglied beim „Drachenclub Breisgau e.V.“, der im Jahr 2019 sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Seit vielen Jahren beteilige ich mich im Rahmen des Ferienprogrammes meines Wohnortes mit einem Drachenbaukurs für Kinder. Ab und an mache ich auch Drachenbaukurse im pädagogischem Fachseminar Karlsruhe oder auch mal in Kindergärten und der VHS.

Meine Devise ist: "Drachenzeit ist jederzeit und jederzeit ist Drachenzeit"