Assisted Launch

Aus DraWi
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Assisted Launch wird der Start mit einem Assistenten (2. Person) genannt.

Dieser Start ist besonders für Einsteiger und bei sehr wenig Wind in Bodennähe oder ungünstigem Boden (z.B. Kornfeld) sinnvoll.

Es gibt zwei Varianten: Loslassen und Start mit Abwurf:


Loslassen

Dieser Start eignet sich besonders für Einsteiger. Der Pilot hält seine Oberarme am Körper abwärts und winkelt die Unterarme 90° in die Horizontale in Richtung der Leinen (das ist die normale, entspannte Grundhaltung).

Der Starter (Assistent, 2. Person), stellt sich hinter den Drachen und ergreift die Seiten-Stege(auch Leitkante genannt). Anschließend stellen sich Pilot und Starter so auf, dass der Pilot den Wind im Rücken und der Starter ihn frontal im Gesicht spürt. Damit ist der Drachen in der Mitte des Windfensters ausgerichtet. Die Ausrichtung wird von ungeübten oft mehr nach der Landschaft getroffen, was dann manchmal zu völlig misslungenen Starts führt.

Anschließend bringt der Starter die (unverdrehten, parallelen) Leinen auf leichte Spannung. Verdrehte Leinen sollten vorher am Boden entdreht werden.

Der Pilot gibt Zeichen, dass er bereit ist. Dann wartet der Starter auf Wind und Zug am Drachen, lässt beide Seiten gleichzeitig los und tritt sofort 5-10 Schritte in Windrichtung zurück, damit er nicht vom Drachen getroffen werden kann!!

Start mit Abwurf

Der Start mit Abwurf gleicht dem Loslassen, aber statt den Drachen einfach loszulassen, wird er aktiv (genau gerade) nach oben geworfen. Dazu benötigt man etwas mehr Leinenspannung und Übung! Dieses Manöver ist besonders bei schwachem Wind hilfreich. Meist ist es nötig, dass der Pilot gleich nach dem Abwurf mehrere Schritte nach hinten geht, um dem Drachen den nötigen Auftrieb zu geben.

Bemerkungen

Sollte der Drachen gleich nach dem Start (trotz Händen in Grundhaltung) wilde Manöver fliegen, dann bitte zuerst überprüfen, ob die Leinen gleich lang sind, der Drachen korrekt aufgebaut wurde und der Verlauf der Waageschnüre (nicht der Steuerleinen) korrekt ist. Des Weiteren sollte man den vom Hersteller angegebenen Windbereich beachten.

Siehe auch